Wieviel ist genug?

„Wir wollen gemeinsam dafür sorgen, dass es den Menschen im Jahr 2017 noch besser geht als heute“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags am 16.12.2013 (lt. SZ 17.12.2013).
Aber worauf bezieht sich dieses „besser gehen“? Woran soll es gemessen werden? Bezieht es sich nur auf Weiterlesen

Was ist das für eine Demokratie …?

Was ist das für eine Demokratie, die wir in der Bundesrepublik Deutschland haben? Direkte „Herrschaft des Volkes“ – das ist der Wortsinn von „Demokratie“ – ist es ja offensichtlich nicht. Aber es ist auch keine wirklich repräsentative Demokratie, wenn das Volk ein Parlament wählt,
… aber bei der machtentscheidenden Verteilung der Parlamentssitze Weiterlesen

Geheimdienste im demokratischen Rechtsstaat – das geht nicht!

Seit Wochen wird über die sog. NSA-Geheimdienstaffäre diskutiert. Dabei wird viel zu wenig darüber gesprochen, dass auch der deutsche Staat drei Geheimdienste unterhält. Militärischer Abschirmdienst (MAD) für die Militäraufklärung. Bundesnachrichtendienst (BND) für die Auslandsaufklärung und Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) für die Inlandsaufklärung. Statt Aufklärung Weiterlesen

Sind Stimmen für die ÖDP verloren?

Immer wieder hören wir in Gesprächen: „Ich finde die ÖDP und ihr Programm ja gut, und ich würde sie auch wählen – aber dann ist meine Stimme ja verschenkt bzw. verloren, wenn die ÖDP an der 5%-Klausel scheitert und nicht in den Landtag bzw. Bundestag kommt.

Warum es sinnvoll ist, trotz 5%-Klausel gemäß der eigenen Überzeugung zu wählen: Weiterlesen

Nachhaltige Erblast

Laut Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 5.2.2013  werden die Rückbaukosten der britischen Atomanlagen bis 2120 von einem Unterhaus-Komitee aktuell auf 100 Mrd. Pfund geschätzt – wobei niemand einen Zeitraum von über 100 Jahren voraussehen kann (noch 2007 hatte man Rückbaukosten von “nur” 61 Mrd. Pfund geschätzt).
Und auch wenn wir es nicht erleben werden: im Jahr 2120 wird das Thema keineswegs erledigt sein. Die Endlagerproblematik bleibt.

So haben sich zwei Generationen die Mär vom billigen Atomstrom gegönnt – indem sie einen Großteil der Kosten auf unverantwortliche Weise in die Zukunft verlagert haben.

2 Grad Erderwärmung – oder doch 5 Grad?

Mitte Oktober. Eine Informationsveranstaltung zum Stadtentwicklungsplan in Freising. Viele Themen, viele Infos. Ganz beiläufig erklärt einer der Experten, dass Freising sich auf eine Erhöhung der durchschnittlichen Temperatur von 3,5-4,5, vielleicht sogar 5 Grad einstellen solle. Die immer genannten 2 Grad seien auf den gesamten Erdball bezogen. Lokal stelle sich das in Freising ganz anders dar. Durchschnittlich vier Grad höhere Temperaturen über das ganze Jahr – das bedeutet dann Temperaturen in Freising wie heute in Barcelona, allerdings ohne das Meer … Manchem mag das im ersten Moment vielleicht sogar verlockend vorkommen. Aber die Konsequenzen sind verheerend: für Flora und Fauna, für Landwirtschaft und Viehzucht, für uns Menschen: Winter ohne Schnee, viele Tropentage ohne nächtliche Abkühlung …

Werden da schon die bisherigen Klimaziele verabschiedet, weil sie eine konsequente Veränderung unserer Lebens- und Wirtschaftsweise erfordern würden?

Ressource Glaubwürdigkeit

Im Rahmen einer Veranstalung der ZUKUNFT26000GmbH am 12.7.2012 in den Räumen der Schweisfurth-Stiftung in München habe ich ein Impulsreferat über Glaubwürdigkeit als wesentliche Ressource für nachhaltigen Unternehmenserfolg gehalten. Hier der Text:

CSR und Nachhaltigkeit – die beiden Begriffe sind „in“. Das hat man heutzutag. Das braucht man heutzutag. Da kann ich auf fast schon jede x-beliebige Webseite eines Wirtschaftsunternehmens oder sonst einer Organisation schauen – ich werde was aus diesem Begriffsfeld finden.

Was sich allerdings konkret hinter den schönen, großen Wörtern verbirgt: da muss man wohl genauer hinschauen. Ob es nur um Imagepolitur geht … ein bisschen „greenwashing“, ein bisschen „social sponsoring“ – oder ob dem echte Werthaltungen und relevantes Verhalten entsprechen. Ob es um Ethik geht oder um Image – wie wir von der ZUKUNFT26000 heute abend etwas provozierend fragen.

Es ist ja so: mit einer Imagefassade kommen Sie als Unternehmen, als Organisation nicht weit. Weiterlesen